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Holzkohlegrills Wer sich für einen Holzkohlegrill entscheidet muss ein wenig Zeit zum Grillen mitbringen. Denn die Holzkohle braucht gute zwanzig Minuten bis sie durchgeglüht ist und somit bereit ist, um Fleisch und Gemüse zu garen. Für die etwas längere Wartezeit wird der Grillfreund aber auch mit einem fantastischen Fleischaroma belohnt. Beim Kauf eines Holzkohlegrills sollten Sie unbedingt darauf achten, dass dieser einen höhenverstellbaren Rost hat, damit Sie die Hitze für Ihr unterschiedliches Grillgut auch regulieren können. Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass der Grill stabil steht und nicht so schlecht konstruiert wurde, dass er bei einem leichten Windstoß gleich umfällt.
Gasgrills Gasgrills haben den großen Vorteil, dass sie sofort nach dem Anzünden mit dem Grillgut bestückt und benutzt werden können und eine sehr einfache Temperaturregelung haben. Auch die Rauchbildung, die häufig aufgrund von falscher Benutzung zustande kommt, fällt bei einem Gasgrill wesentlich geringer aus. So kann ein Gasgrillgerät auch problemlos auf einem Balkon eingesetzt werden ohne dass die Nachbarn sich vom Rauch belästigt fühlen. Allerdings bemängeln viele Leute, dass dem gegrillten Fleisch oder Gemüse das typische Holzkohlearoma fehlt, das viele Grillbegeisterte so schätzen. Auch müssen Sie bei einem Gasgrill stets darauf achten, dass abtropfendes Fett nicht in den Brenner fällt. Bei guten Geräten verhindern dies angebrachte Lavasteine oder spezielle Stahlstäbe.
Brennmaterial Holz für Feuerstellen Wenn Sie eine Feuerstelle in Ihrem Wohnhaus stehen haben, dürfen Sie auf keinen Fall alles Brennbare in die Flammen werfen. Im Bundes-Immissionsschutzgesetz (§ 3 Abs. 1) ist klar festgelegt, was in Kaminen in Innenräumen verbrannt werden darf:
• Grill-Holzkohle, Grill-Holzkohlebriketts • Naturbelassenes, stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde (z.B. Holzscheite, Hackschnitzeln oder Zapfen) • Naturbelassenes, nicht stückiges Holz (z.B. Holzspäne, Sägemehl oder Baumrinde) • Presslinge aus naturbelassenem Holz in Form von Holzbriketts entsprechend DIN 51731, sowie vergleichbare Holzpellets oder andere Presslinge aus naturbelassenem Holz mit gleichwertiger Qualität.
Beim Anzünden eines Kamin- oder Lagerfeuers mit Holz müssen Sie zwei Arten von Brennholz unterscheiden: das Anbrennmaterial, um das Feuer anzuzünden und das Brennholz, um die Flammen zu erhalten. Als Anbrennmaterial eignet sich trockenes Laub, Birkenrinde oder Zweige. Aber auch Zeitungen können hervorragend als Brennmaterial zum Anzünden benutzt werden. Bei der Wahl des geeigneten Brennholzes sollten Sie auf Holz von Hartholzbäumen und breitblättrigen Bäumen zurückgreifen, wie beispielsweise Eichen-, Birken-, Ahorn-, Weißdorn- oder Stechpalmenholz.
Brennmaterial Kohle für Grills Hochwertige Holzkohle wird immer aus sortenreinem Holz hergestellt. Deshalb sollten Sie beim Kauf Ihrer Holzkohle darauf achten, dass diese nicht aus Holzresten verschiedener Sorten gemacht wurde. Auch das Karbonisierungsverfahren, bei dem das Holz in Kohle verwandelt wird, ist entscheidend für die Qualität der Holzkohle. Eine gute Hilfe beim Kauf von Holzkohle ist das DIN-Certco-Zeichen mit Registriernummer, das Auskunft über den Kohlenstoffgehalt der Holzkohle und die Stückgröße gibt.
Wie viel Grillkohle brauche ich? Wie viel Holzkohle Sie benötigen, hängt von der Menge und der Art Ihres Grillguts ab. Je mehr Hitze Ihr Fleisch braucht und je mehr Lebensmittel Sie auf den Grill legen möchten, desto länger und heißer muss das Feuer Ihres Grills brennen. Daher ist es immer empfehlenswert ein wenig mehr Holzkohle auf den Grill zu legen, denn es ist einfacher die Hitze in einem Holzkohlegrill zu verringern als sie im Nachhinein zu erhöhen.
Holzkohle im Grill verteilen Die Holzkohle sollte an allen Seiten fünf Zentimeter breiter ausgebreitet werden, als die Fläche groß ist, auf der Ihr Grillgut liegt. Die Kohlen sollten gleichmäßig verteilt werden und circa fünf Zentimeter hoch sein.
Schlecht brennendes Feuer Beim Grillen neigen viele Amateure dazu Spiritus, Terpentin oder Alkohol über ihr schlecht brennendes Feuer zu gießen. Dabei wird unglücklicherweise die Explosionsgefahr durch Verpuffung völlig unterschätzt, die zu schweren Verletzungen und Bränden führen kann. Nutzen Sie daher auf jeden Fall nur empfohlene Grillanzünder und experimentieren Sie nicht mit Spiritus oder anderen brandfördernden Mitteln. Die einfachste Möglichkeit das Durchglühen der Kohle zu beschleunigen ist die Verwendung eines Blasebalgs oder eines Fächers. Keinesfalls sollten Sie für die Sauerstoffzufuhr aber einen Haarfön benutzen, denn durch dessen Benutzung kann es zu gefährlichen Funkenflug kommen.
Grillanzünder Folgende Grillanzünder können bedenkenlos verwendet werden:
• Flüssiganzünder – Holzkohle mit dem Flüssiganzünder besprühen und eine Viertelstunde einwirken lassen. Dann mit einem Grillfeuerzeug oder extralangen Streichhölzern anzünden. Grillgut erst auf den Rost legen, wenn der Flüssiganzünder vollständig verbrannt ist. • Anzündpaste – Die Anzündpaste auf der Holzkohle verteilen und mit einem Grillfeuerzeug oder extralangen Streichhölzern anzünden. Grillgut erst auf den Rost legen, wenn die Anzündpaste vollständig verbrannt ist. • Anzündwürfel – Legen Sie die Anzündwürfel unter die Kohle und zünden Sie die Kohle dann mit einem Grillfeuerzeug oder extralangen Streichhölzern an. Die Anzündwürfel brennen von selbst. • Anzündkamin – Legen Sie einen Anzündwürfel oder ein wenig zerknülltes Zeitungspapier in den Grill und zünden Sie es mit einem Grillfeuerzeug oder extralangen Streichhölzern an. Füllen Sie den Anzündkamin nun mit der benötigten Menge Holzkohle und stellen Sie ihn über die brennenden Würfel. Nach 15 Minuten ist die Kohle durchgeglüht und einsatzbereit. Verteilen Sie die Kohle nun gleichmäßig.
Was ist der Unterschied zwischen Direktem und Indirektem Grillen? Bei der direkten Grillmethode wird das Grillgut direkt über den glühenden Kohlen bzw. der Flamme gegrillt. Diese Methode wird bei allen Lebensmitteln genutzt, die nicht länger als 25 Minuten gegart werden, wie zum Beispiel Steaks, Koteletts oder Hähnchenfilet. Bei der indirekten Grillmethode liegt die Hitzequelle nicht direkt unter dem Grillgut, sondern seitlich davon. Diese Methode wird bei allen Lebensmitteln genutzt, die bei niedrigeren Temperaturen länger gegart werden, wie zum Beispiel Braten oder ganze Hähnchen.
Ungeeignetes Fleisch Legen Sie kein gepökeltes Fleisch auf den Grill. Das im Pökelsalz enthaltene Nitrit verwandelt sich in der Hitze gemeinsam mit dem Eiweiß des Fleisches zu einer krebserregenden Substanz. Auch Kalbfleisch oder Wildfleisch eignen sich nicht als Grillfleisch, weil beide Fleischsorten auf dem Grill austrocknen und Ihren Geschmack verlieren.
Welches Öl eignet sich zum Grillen? Möchten Sie Ihren Grillrost leicht einölen oder ihr Fleisch in einer ölhaltigen Marinade einlegen, dann sollten Sie möglichst Olivenöl, Erdnussöl oder ein industriell hergestelltes Mischöl verwenden. Nur diese Öle halten den hohen Temperaturen in einem Grill stand.
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